Alexander Fox

Schön, dass du hier bist. Ich bin Alexander Fox – ITler, Open-Source-Nutzer, Fotograf und jemand, der sich seit vielen Jahren mit Technik, digitalen Strukturen und dem Internet beschäftigt.

Alexander Fox, Autor und Betreiber von PlaNet Fox

Geboren wurde ich im Saarland, dem kleinsten Flächenland Deutschlands. Aufgewachsen bin ich später im blau-weißen Bayern. Zwischen diesen beiden Welten begann auch mein persönlicher Weg in die digitale Welt.

Erste Schritte

Mein erster Kontakt mit Computern begann mit dem Commodore 64. Damals war der „Brotkasten" für mich vor allem das, was andere Kinder als Konsole hatten: ein Gerät zum Spielen, Ausprobieren und Staunen.

Startbildschirm des Commodore 64 mit blauer BASIC-V2-Anzeige und der Meldung READY.

Mit dem ersten PC im Haus wurde meine Neugier deutlich größer. Plötzlich gab es nicht nur Spiele, sondern Programme, Dateien, Betriebssysteme und später das Internet. In der Schule hatte ich das Glück, einen modernen Computerraum nutzen zu können – und einen Lehrer, der die Möglichkeiten des Internets früh erkannt hat. Er baute diese neue Technik immer wieder in den Unterricht ein und zeigte uns, dass Computer mehr sein können als reine Arbeitsgeräte.

Einige Jahre später begann ich, meine ersten Webseiten in HTML zu bauen. Mich faszinierte der Gedanke, etwas zu erstellen, das wie eine eigene Zeitung funktioniert – nur dass es weltweit gelesen werden kann, ohne Druckerei, ohne Verlag und ohne besondere Genehmigung. Zwischen mir und dem Internet standen damals nur die Einwahl über das ISDN-Modem und die Pädagogik meiner Eltern.

Der Weg zu Linux und Open Source

Tux, das Pinguin-Maskottchen des Linux-Kernels

Um 2003 begann für mich eine neue technische Welt: Linux und freie Software. Mein erster wichtiger Impuls kam durch Christian, der damals schon seit Jahren das freie Betriebssystem mit dem Pinguin nutzte. Mich faszinierte der Gedanke, dass Menschen auf der ganzen Welt gemeinsam an einem System arbeiten, ihr Wissen teilen und Software frei verfügbar machen.

Linux war damals nicht immer bequem, nicht immer schön und ganz sicher nicht immer einfach. Aber es war offen, nachvollziehbar und frei. Genau das hat mich gepackt.

In meinem Umfeld interessierten sich damals nur wenige für solche Nerd-Themen. Während andere eher mit Partys, Mädels oder dem nächsten Rausch beschäftigt waren, saß ich oft lieber zuhause vor dem Rechner, im World Wide Web und auf der Shell. Das war nicht unbedingt cool – aber für mich war es die neue freie Welt der unbegrenzten Möglichkeiten.

Einen eigenen Webserver zuhause zu betreiben, Linux-Systeme zu verstehen und Dinge selbst aufzubauen, war für mich spannender als vieles andere. Aus Neugier wurde mit der Zeit Erfahrung, aus Erfahrung wurde Praxis – und aus der Praxis schließlich ein beruflicher Weg.

HowToForge, ISPConfig und praktische IT-Erfahrung

2006 kam ich zu HowToForge und bin bis heute mit der Plattform verbunden. Dort habe ich HowTos verfasst, mich mit anderen Administratoren und Entwicklern ausgetauscht und das ISPConfig-3-Projekt unterstützt. Einige dieser Anleitungen wurden über viele Jahre hinweg stark genutzt und waren bei Google weit vorne zu finden.

Das Internet war für mich immer ein Ort, an dem man lernen, ausprobieren und Wissen teilen konnte. Viele meiner technischen Fähigkeiten sind genau so entstanden: durch Lesen, Testen, Scheitern, erneutes Ausprobieren und den Austausch mit Gleichgesinnten.

Über die Jahre kamen viele Themen dazu: Linux-Server, Webhosting, Virtualisierung, Monitoring, Netzwerke, Open-Source-Software, Automatisierung und IT-Dokumentation. Besonders wichtig ist mir dabei, Systeme nicht nur irgendwie zum Laufen zu bringen, sondern sie verständlich, wartbar und langfristig sinnvoll aufzubauen.

Digitale Souveränität und gute IT

Neben meiner praktischen Arbeit mit Servern, Netzwerken, Monitoring und Open-Source-Systemen beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit digitaler Souveränität, offenen Standards und der Frage, wie IT langfristig verständlicher, sicherer und unabhängiger gestaltet werden kann.

Für mich bedeutet gute Digitalisierung nicht, möglichst viele neue Werkzeuge einzusetzen, sondern die passenden Lösungen so aufzubauen, dass sie im Alltag zuverlässig funktionieren, nachvollziehbar bleiben und Menschen wirklich entlasten.

Open Source spielt dabei für mich eine wichtige Rolle. Nicht aus Ideologie, sondern weil offene Systeme oft besser nachvollziehbar, flexibler und langfristig unabhängiger sind. Gute IT soll nicht versteckt, kompliziert oder abhängig machen. Sie soll helfen.

Fotografie und weitere Interessen

Alexander Fox im PlaNet-Fox-Trikot

Neben der IT begleitet mich auch die Fotografie. Besonders der Fußball und die Arbeit am Spielfeldrand sind für mich ein wichtiger Ausgleich zur technischen Welt. Dort geht es weniger um Server, Dienste und Logs – sondern um Momente, Emotionen und Geschichten.

Meine Interessen sind breit gefächert: Linux, Open Source, Fußball, Geschichte, Politik, Fotografie und das Internet als kultureller Raum.

Ich mag sonnige Abende auf dem Balkon, ein gutes Glas Wein oder einen Gin Tonic mit Freunden – und Gespräche, bei denen man merkt, dass Menschen wirklich etwas zu erzählen haben.